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Heizkraftwerk München, Aubing
Standort München
Jahr 2004 -
Bauherr Allguth GmbH
Design Lydia Haack + John Höpfner. Architekten
Um- und Neuplanung für eine Kraftwerksanlage mit Bestandsgebäuden von 1938. (Bauvoranfrage 2004, Bauantrag 2006)
Das ehemalige Heizkraftwerk in München Neuaubing ist an drei Seiten von einer markanten Klinkerfassade mit 20 m hohen Fensterbändern geprägt.
Die vierte Fassade nach Nordwesten ausgerichtet, ist als grobes Betonskelett mit Ziegelausfachung ausgeführt.
Im Zuge der Umnutzung als Büro- und Veranstaltungsgebäude soll das Hauptgebäude nun respektvoll, als Haus-im-Haus Konstruktion mit Büroebenen saniert werden, und wird über ein neues Glasdach über 25 m Höhe natürlich belichtet. Neben der ansonsten 'roh' belassenen historischen Struktur der Kraftwerkshalle sind die neu eingestellten Flächen für Büros und sonstige Nutzungen, auf aktuellem technischen, energetischem und gestalterischen Stand geplant. Die bestehenden Silos aus Ortbeton werden zu Repräsentativräumen umgenutzt. Dabei wird der obere - räumlich nicht nutzbaren Bereich - im Gestaltungskonzept für die Begrünung wirksam als Pflanzbereich für neu Bäume der Dachterrasse eingesetzt.
Im Erdgeschoss ist die Halle auf ganzer Breite freigehalten und öffnet sich zum Innenhof mit einem Seerosenteich, Zierkirschenbäumen und der 2-geschossigen Bebauung der Nebengebäude. Aus den ehemaligen Kohlerutschen der Silos wird Wasser in ein Becken fliessen und offen durch die Halle zum Seerosenteich geführt. Neben dem von oben durch das Glasdach einfallenden Licht, dem Ausblick durch die kathedralenartigen Fenster in die Baumkronen, der Himmelstreppe zu den Büros, sowie den Glasbrücken zu den Silos, wird 'Wasser' so zum zentralen Thema für den Innenraum.
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